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Umgangsformen: F wie Feedback

Es passiert jeden Tag. Als Kind bekommen wir es ständig von unseren Eltern, dann in der Schule. Es reißt nicht ab. Es geht weiter morgens im Bad, in der Küche, gegenüber unseren Freunden, der Familie. Und in der Arbeit. Vor allem da. Wir geben und erhalten Feedback. Und oft sind wir alles andere als zufrieden damit. Vorgesetzte schlüpfen in die Elternrolle und wollen uns sagen wo’s lang geht. Schön wäre es, wenn wir unter vier Augen Feedback erhalten würden. Aber wie oft stauchen Vorgesetzte ihre Mitarbeiter in Gegenwart von anderen zusammen? Oder berufen ein Teammeeting ein, nur um ein Teammitglied mal so richtig runterzuputzen? Ich würde sagen, dass ist sicher nicht die feine Art und bestimmt kontraproduktiv – Mitarbeiter weichen jeder Kritik aus und meiden Feedbackgespräche.

Umgangsformen Regel Nr. 6 besagt: F wie Feedback.

Total simpel:

– Feedback ausschließlich unter 4 Augen
– beobachtetes Verhalten sachlich darstellen
– Wunsch der Veränderung äußern
– und die Sandwich-Technik anwenden um das Feedback nicht ganz so rabiat ausfallen zu lassen

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Umgangsformen: E wie Email

Jeden Tag verschicken und empfangen wir eine beachtliche Anzahl mehr oder weniger sinniger Emails. Und auch hier lehrt uns die Business-Knigge, eine gewisse Form zu wahren und auf den Ton in den Emails zu achten. Und recht hat der Knigge.

So zum Beispiel sollte neben der Begrüßung auch immer der Name des Empfängers stehen! Also nicht nur „Hallo!“ sondern „Hallo Belinda, …“. Es gebietet die Höflichkeit und die Achtung vor dem anderen, diesen mit Namen anzusprechen! In Briefen schreibt man ja auch nicht einfach nur den Text.
Ich meine übrigens nicht den x-ten Email-Verkehr zwischen zwei Personen, irgendwann reagiert man auch nur auf die Antworten. Das ist okay. Aber nicht, wenn man die Leute erstmalig anschreibt oder man die Person vor allem nicht persönlich kennt.

Ein Klassiker ist auch, als Abschluss „MfG“ zu schreiben oder auch einfach gar nichts. Hallo? Auch wenn wir alles vereinfachen in dieser Welt – DAS ist schlichtweg respektlos.

Also denkt schön an Regel Nr. 5 der Umgangsformen: E wie Email

und schreibt die Leute immer brav mit Namen an und verabschiedet Euch standesgemäß. Das man auf die Groß- und Kleinschreibung achtet, brauche ich wohl nicht zu erwähnen …

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Umgangsformen: D wie Danke (und Bitte)

Von den Eltern bekommt man bereits im Laufstall beigebracht, immer „Bitte“ und „Danke“ zu sagen. Diese Vokabeln scheinen aus dem Gedächtnis zu verschwinden je älter der Mensch wird. Besonders schön tagtäglich in diversen Büros dieser Erde zu erleben. Da stampft der Chef in’s Büro und knallt irgendwelche Aufgaben auf den Tisch ohne ein „bitte“ hinzuzufügen. Kollegen, denen man einen Gefallen tut, bringen kein „Danke“ über die Lippen. Ja, selbst die Gratulation zum Geburtstag bleibt unkommentiert – habe ich schon erlebt! Was ist denn so schwer daran, sich zu bedanken und jemanden um etwas zu bitten? Beobachtet mal die täglichen Situationen, mit denen ihr konfrontiert werdet. Und Eure eigenen Reaktionen. Und merkt Euch die

Umgangsformen Regel Nr. 4: D wie Danke und Bitte!

Es wird den anderen ein kleines Lächeln auf die Lippen zaubern. Zumindest werden sie beim nächsten mal viel lieber entgegenkommen.

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Umgangsformen: C wie Casual (nicht nur Friday)

Es gibt Branchen, in denen es üblich ist, sich nicht komplett zugeknöpft und superspießig in der Arbeit zu präsentieren. Nein, ich rede nicht von dem horizontalen Gewerbe. Ich meine vielmehr die lockereren Branchen, in denen ein gewisser trendy Chic vorherrscht. Das ist auch alles in Ordnung. Aber sollten auch in diesen Branchen nicht gewisse Spielregeln gelten? Hauptsächlich bei jüngeren Frauen ist zu beobachten, dass diese eher dazu geneigt sind, bauchfrei aufzutauchen oder man wirft einfach ein lockeres Stück Stoff in Größe XL über, sodass lasziv die Schultern hervorblitzen. Nett ist auch der Catsuit. Oder die Hotpants, sodass das Höschen leicht zu sehen ist. Versteht mich nicht falsch. Ich bin dafür, dass jeder trägt was ihm gefällt. Auch auffällig darf es sein. Und die genannten Outfits sind auch ein toller Hingucker und sehen fantastisch aus. Aber eben im Privaten oder in der Zappelbude. Im Business  wirkt das einfach nur unprofessionell und fast schon billig! Die Folge: Vor allem Frau wird nicht ernst genommen!

Deswegen in der heutigen Folge von „Umgangsformen“: C wie Casual! – Gerne, aber bitte mit Stil!

Viel Spaß bei der Garderobenplanung! 🙂

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Umgangsformen: B wie Begrüßung

Okay. Man muss nicht jeden ständig und bei jeder Gelegenheit mit vollem Namen grüßen. Auch wenn das diverse Trainer möchten. Aber ein Mindestmaß an Höflichkeit finde ich, sollte man dann doch an den Tag legen. Es langt ja schon, seine Mitmenschen einfach nur mal zu beachten und mit einem einfachen „Hallo!“ zu grüßen. Tja, das klingt jetzt bestimmt total banal und ist es eigentlich auch. Aber achtet mal darauf, wie selten Eure Mitmenschen Euch beachten und begrüßen! Z.B. wenn man in der Firma durch den Gang läuft. Oder wenn jemand in Euer Büro kommt, das ihr Euch evtl. mit jemand anderem teilt. Nicht selten wird nur die „Ziel“person gegrüßt – wenn überhaupt! Dabei ist es so einfach, seinen Mitmenschen ein wenig Beachtung zu schenken und eine kurze Begrüßung in den Raum zu werfen. Schon sind alle glücklich und zufrieden!

Deshalb Regel Nr. 2 der Umgangsformen mit Joanna: B wie Begrüßung!
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Umgangsformen: A wie Anklopfen

Business-Knigge, Stil & Etikette, Umgangsformen etc. sind momentan Top-Themen in der Business-Welt. Jeder siniert darüber, wie wichtig diese soziale Kompetenz sei und das Führungskräfte Vorbilder sind. Also wird auch hier kräftig investiert, Führungskräfte erhalten entsprechend teure Trainings. Eh klar, denn alles was „billig“ ist, ist nicht gut. Doch jeder weiß, dass ein Training nur so gut ist wie derjenige, der das Gelernte auch umsetzt.

So zum Beispiel bedarf es nicht mal eines Trainings sondern vielmehr Anstand und Höflichkeit (!), um zu wissen, dass man anklopfen sollte wenn eine Tür geschlossen ist. Insbesondere wenn es sich dabei um Türen handelt, die zum Vorstands- oder Personalbereich gehören. Man weiß ja nicht was da gerade besprochen wird.

Leider haben die meisten Leute scheinbar keine gute „Kinderstube“ genossen, denn die meisten stürmen ohne jegliche Rücksicht einfach ins Büro. Und die Mitarbeiter machen’s nach. Klar – die Führungskraft ist ja auch Vorbild. Das ist wie bei Kindern. Die stellen auch nicht in Frage was die Eltern tun.

Deswegen, Regel Nummer 1 der Business-Etikette: A wie Anklopfen!

Man bricht sich keinen Zacken aus der Krone wenn man anklopft. Im Gegenteil – man kommt sofort sympatischer und höflicher bei den Mitmenschen an! Nebenbei hat man auch gleich was für sein eigenes Image getan.

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